Zirndorf vor 30 Jahren - so war es damals

Eisenbahnjubiläum am 28.10.1990

Das „Moggerla“ ist in die Jahre gekommen! Anlässlich des 100-jährigen Bestehens der Rangaubahn war am Zirndorfer Bahnhof ein zweitägiges Programm mit Attraktionen für Groß und Klein geboten.

 

Im November 1890 wurde die Bahnlinie von Fürth nach Zirndorf eingeweiht nachdem Prinzregent Luitpold die entsprechende Konzession erteilt hatte, zwei Jahre später erfolgte die Streckenerweiterung bis nach Cadolzburg. Am 31. Mai 1987 wurde für die neugetaufte „Rangaubahn“ der Halbstundentakt eingeführt.

Das Gelände am Zirndorfer Verladebahnhof war an diesem Wochenende Standpunkt ehrwürdiger Züge, die vom Nürnberger Verkehrsmuseum zur Verfügung gestellt wurden. Blitzblank präsentierten sich die Kolosse, die viele Besucher zum hineinschnuppern anlockten.

Foto- und Filmfans hatten hier für zwei Tage ein wahres Dorado gefunden, insbesondere als Bürgermeister Virgilio Röschlein, mit dem Dampfsonderzug von Fürth in den Bahnhof einfuhr. Für neun Mark konnte man damals bei der 42minütigen Sonderfahrt zwischen Fürth und Cadolzburg die gute alte Zeit wieder zum Leben erweckt sehen.

Die Zirndorfer Feuerwehr übernahm bei den Stopps im Bahnhof die Funktion des früheren Wasserturms und pumpte die Kessel der Lok jedes Mal ordentlich voll, damit sie wieder hinausdampfen konnte.

 

Die Bilder vom Eisenbahnjubiläum finden Sie hier.

 

Alle bisherigen Beiträge der Serie „Zirndorf vor 30 Jahren – so war es damals“ können Sie auch auf der Homepage der Stadt Zirndorf unter www.zirndorf.de > Zirndorf, hier dreht sich was > Geschichte > So war es damals, nachlesen.

 

Text und Fotos: Werner Schieche

 

 

Hinweis:
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